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FAQ - Häufig gestellte Fragen



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Frage: Was bedeutet eigentlich der Name "Adventisten"? Finden Gottesdienste etwa nur im Advent statt?

Antwort:

Das Wort "Advent" kommt aus dem Lateínischen und bedeutet so viel wie "Ankunft". Adventisten sind keine "Weihnachtschristen" sondern Gläubige, die auf die Ankunft oder Wiederkunft Jesu warten. Vor 2000 Jahren wurde er als Kind geboren. Jetzt erwarten wir ihn noch einmal, allerdings als König und Herrn der Welt.
(Für sta-lausitz.net antwortete Wilfried Krause.)

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Frage: Adventisten gehen am Samstag zum Gottesdienst. Warum denn das?

Antwort:

Schabbat schalom! – so grüßt man sich noch heute am Samstag, dem jüdischen Ruhetag, in Israel. Gott hat von Anfang an für uns Menschen an jedem siebenten Tag einen Ruhepunkt gesetzt, an dem wir nicht arbeiten sollen. Er schenkte und verordnete uns diesen Tag, um zu uns selbst zu kommen, Einkehr zu halten, Gott zu begegnen und uns Zeit zu nehmen für unsere Mitmenschen. Indem wir den von Gott gesegneten siebenten Tag, den Samstag, feiern, zeigen wir Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer und seiner Schöpfung und folgen dem Beispiel, das uns Jesus und seine Apostel gaben.
(Für sta-lausitz.net antwortete Gudrun Daniel.)

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Frage: Ich habe gehört, dass Adventisten kein Schweinefleisch essen. Was hat es damit auf sich?

Antwort:

Für mich ist wichtig, dass der Glaube Konsequenzen in alle Lebensbereiche hinein hat. Gott hat mir das Leben geschenkt und er möchte, dass ich dieses Geschenk genießen kann und das ich damit verantwortlich umgehe. Darum ist es nicht egal, wie ich mit meiner Gesundheit und meinem Körper umgehe. Manche Krankheit und Belastung meiner Gesundheit kann ich nicht beeinflussen, aber mit einer ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung kann ich schon zu meinem Wohlbefinden beitragen. Und wenn man sich da mit den Inhaltsstoffen und der Verträglichkeit von Nahrungsmitteln beschäftigt, wird einem schnell klar, dass Rindfleisch und Geflügel wesentlich gesünder sind. Also, wenn man schon Fleisch essen möchte, dann lieber auf Schweinefleisch verzichten. Das machen übrigens auch die Sportler. Zu einer gesunden Lebensweise gehört aber noch viel mehr: Bewegung, ausreichend Ruhe und Erholung, gute Beziehungen mit einer entspannten Kommunikation in Familie, Nachbarschaft und Freundschaften u.v.m.
(Für sta-lausitz.net antwortete Stefan Gelke.)

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Frage: Adventisten ist es verboten, Alkohol zu trinken. Stimmt das?

Antwort:

Nicht alle Adventisten leben abstinent, doch die Mehrheit trinkt keinen Alkohol. Die Volksdroge hat unzählige Beziehungen zerstört, Millionen von Menschen körperlich und geistig kaputt gemacht und unsagbar viel Leid über uns gebracht. Gegen diese Entwicklung wollen wir mit unserer Abstinenz ein Achtungszeichen setzen.
(Für sta-lausitz.net antwortete Wilfried Krause.)

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Frage: Wie ist das bei den Adventisten eigentlich mit der Taufe?

Antwort:

Die Taufe steht am Beginn eines neuen Lebens mit Christus. Zunächst wird jemand über den Inhalt des Glaubens unterrichtet; er erkennt, dass er Jesus Christus braucht; er wird sich Jesus zuwenden, der sein Leben ändert. Schließlich bekennt der Mensch seine Entscheidung für ein Leben mit Christus in der Taufe.
Wie Jesus Christus starb und am dritten Tag auferstand, so wird ein Mensch durch Untertauchen symbolisch im Wasser begraben und er aufersteht zu einem neuen Leben mit Jesus (Römer 6,3-7). Nach dem Zeugnis des Neues Testaments werden nur bekehrte Menschen auf das Bekenntnis ihres Glaubens hin getauft.
(Für sta-lausitz.net antwortete Gudrun Daniel.)

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Frage: Adventisten sollen 10% ihres Einkommens ihrer Kirche geben. Ist das nicht ein bisschen viel?

Antwort:

Nun, eigentlich sollen sie den sogenannten "Zehnten" Gott geben. Aber Gott hat weder ein Konto, noch braucht Gott Geld. Er würde das Geld sowieso wieder in unsere Welt investieren. Und dazu hat er auch seine Kirche, die das Geld verantwortlich verwalten und einsetzen soll. Natürlich klingt 10% erst mal sehr viel, wobei man sagen muss, dass viele Leute so viel oder mehr spenden oder einsetzen für eine gute Sache. Meine Erfahrung ist, dass man das, was man für Gott gibt, vielfältig zurückbekommt. Gott hat so viele Möglichkeiten, mich vor Schaden zu bewahren oder vor sinnlosen Ausgaben. Und wer meint denn wirklich, dass Lebensqualität nur von mehr oder weniger Geld abhängig ist? Dazu gehören viele Dinge mehr, die nicht mit Geld aufgewogen werden können. In dem sozialen Netz einer "Gemeindefamilie" aufgefangen zu sein, ist für mich enorm wichtig. Dort auch Verantwortung für meine Mitmenschen wahrzunehmen, gibt meinem Leben Sinn und Inhalt. Und darum gebe ich gern meinen "Zehnten", weil es gut investiertes Geld ist.
(Für sta-lausitz.net antwortete Stefan Gelke.)

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