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Pastoren und Mitarbeiter

Für die Gemeinden der (Ober-)Lausitz sind derzeit 4 Pastoren und ein Sozialarbeiter tätig. Im Folgenden werden sie kurz vorgestellt.

Manuel Dietze

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Manuel Dietze1. Du arbeitest zur Zeit in der Lausitz. Wie kamst Du hierher und wie geht es Dir hier?

Es ist kein Geheimnis, dass die Prediger in Sachsen sehr große Bezirke betreuen müssen. Als ich mit meinem Ersten Staatsexamen der Grundschuldidaktik fast fertig war, erkannte ich die derzeitige Situation zunächst als Überbrückungszeit bis zum Referendariat und habe mich daher angeboten, der Adventgemeinde bzw. den Pastoren in irgendeiner Weise zu helfen. So wurde mir vorgeschlagen, einige Gemeinden der Lausitz besonders im Bereich der Jugend- und Kinderarbeit zunächst für ein Jahr zu unterstützen. Diese Chance habe ich dankend angenommen.
Bei den Gemeinden, in denen ich aushelfe, wurde ich herzlich empfangen und fühle mich daher sehr wohl. Viele Glaubensgeschwister strotzen vor Eigeninitiativen und Tatendrang. Sie leiten selbständig viele Bereiche der alltäglichen Gemeindearbeit. So fiel mir der Start nicht schwer und ich fand mich schnell zurecht. Gerne würde ich auch nach diesem Jahr weiter machen und langfristig mit den Kindern und Jugendlichen der Lausitz arbeiten.

2. Du unterstützst die hiesigen Gemeinden und Pastoren. Was sind genau Deine Aufgabenbereiche?

Meine Aufgaben gehen in zwei große Bereiche auf. Zum einen betreue ich adventistische Gruppen innerhalb des Projektes "Kirche Unterwegs" der Evangelischen Landeskirche Sachsen. Zum anderen versuche ich in der Kinder- und Jugendarbeit Fuß zu fassen. Da ist zunächst die Unterstützung des Aufbaus einer Jugendgruppe in Reichenbach/Löbau. Des Weiteren bringe ich mich in die Pfadfinderarbeit mit ein, halte Religionsunterricht und helfe den Gemeinden im wöchentlichen Gottesdienst. Auch möchte ich verstärkt Sonderaktionen - wie zum Beispiel Kinderbibelwochen oder Jugendveranstaltungen - aufbauen, erhalten und begleiten. Ziel ist es, dass die Gemeinden weiterhin selbständig ihre Aufgaben wahrnehmen. Aber wenn Hilfe benötigt wird, gibt es neben dem Prediger eine weitere Anlaufstelle.

3. Was liegt Dir bei Deiner Arbeit besonders am Herzen? Was willst Du erreichen?

Es ist wichtig, dass die Kinder und Jugendliche eine Beziehung zum Adventismus und ihrer Gemeinde aufbauen. Christ sein soll Spaß machen, Gott entdecken soll spannend sein - und keine Last. Viele Jugendliche verließen in den vergangenen Jahren ihre Gemeinden, weil sie sich nicht wohl fühlten, ihre Gaben nicht einbringen konnten, keine Beziehungen zu anderen Christen fanden oder ihnen die adventistischen Lehren zu altmodisch waren. Gemeinden bleiben nur erhalten, wenn Freundschaften entstehen und die biblische Botschaft gemeinsam gelebt wird. Daher möchte ich erreichen, dass die Kids, Teens und älteren Jugendlichen ihre Gaben entdecken und für die Gemeinde einsetzen. Vor allem aber, dass sie sich in schwierigen Situationen ihres Lebens an Gott erinnern, an ihm festhalten und lernen, seinem Weg zu vertrauen.

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